Ein Meisterschaftsteam bedeutet mehr als nur Training und Wettkämpfe. Es geht um Verantwortung, Verlässlichkeit, Teamgeist und die Bereitschaft, gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Bei den Sharks legen wir großen Wert darauf, dass Leistungssport und ein starkes Miteinander Hand in Hand gehen.
Verbindlichkeit und Anwesenheit
Unabhängig von Alter oder Level gilt in unseren Meisterschaftsteams eine klare Anwesenheitspflicht. Cheerleading ist ein Teamsport – jede Person auf der Fläche ist wichtig, jede Position baut aufeinander auf.
Wir haben flexible Sommer- und Ferienzeiten, die in den Senior Teams eine langfristige Teilnahme am Leistungssport gewährleisten soll. Wer während der Saison längere Urlaube plant oder regelmäßig Trainingseinheiten verpasst, muss damit rechnen, nicht in einem Meisterschaftsteam aufgestellt werden zu können. Bitte besprecht geplante Reisen oder längere Abwesenheiten deshalb frühzeitig mit euren Coaches.
Für den Kinder- und Jugendsport gilt die Anwesenheitspflicht während der Schulzeit. Selbstverständlich ausgenommen sind Pflichttermine wie Klassenfahrten, Ferien, schulische Veranstaltungen oder andere nicht verschiebbare Verpflichtungen.
Die richtige Position im Team
Unsere Coaches entscheiden, auf welcher Position Athlet:innen ihr Potenzial am besten entfalten können und wie das Team insgesamt am stärksten aufgestellt ist.
Cheerleading ist keine Einzelsportart, denn es geht darum, gemeinsam das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Deshalb kann es sein, dass sich Positionen innerhalb einer Saison verändern oder sich mit dem Wachstum und der Entwicklung der Athlet:innen neu ergeben.
Die stärksten Athlet:innen sind oft die, die vielseitig einsetzbar sind. Unser Ziel ist es deshalb, Allrounder auszubilden: Athlet:innen, die verschiedene Positionen beherrschen, sich anpassen können und das Team auf mehreren Ebenen unterstützen. Bitte seid flexibel und habt Vertrauen in die Entscheidungen der Trainer:innen.
Tryouts und Level-System
Die Einteilung in Meisterschaftsteams erfolgt nicht nur nach Alter, sondern auch nach dem individuellen Leistungsstand – besonders im Bereich Tumbling (Bodenturnen). Je nach Altersklasse und Team-Level gibt es bestimmte Grundlagen, die für eine Teilnahme wünschenswert sind.
Level 0
- Handstand, Radschlag & Brücke
Level 1
- Bogengang vor- und rückwärts
Level 2
- Flickflack
Level 3
- Radwende Rückwärtssalto
Level 4
- Radwende Strecksalto (Layout)
Level 5
- Radwende Layout und weiterführende Skills
- Standing Tuck (Rückwärtssalto)
Diese Skills sind keine absolute Voraussetzung, aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich, für den Meisterschaftsbetrieb berücksichtigt zu werden.
Teamgeist ist wichtiger als Medaillen
Neben Anwesenheit und sportlichem Level ist für uns vor allem eines entscheidend: das Miteinander. Wir möchten Athlet:innen, die sich ins Team einbringen, an Teamevents teilnehmen, Verantwortung übernehmen und aktiv zu einer positiven Teamkultur beitragen.
Unser Fokus liegt nicht nur darauf, Titel zu gewinnen. Natürlich trainieren wir ambitioniert und auf hohem Niveau, aber noch wichtiger ist uns, dass wir gemeinsam wachsen, uns gegenseitig unterstützen und als Team eine starke Zeit erleben.
Denn am Ende macht genau das ein echtes Meisterschaftsteam aus.
Begrenzte Plätze und passende Teameinteilung
Unsere Meisterschaftsteams bestehen in der Regel aus bis zu 30 Athlet:innen. Dadurch sind die Kapazitäten begrenzt und wir müssen sehr genau darauf achten, die Teams von Beginn an sinnvoll und passend zusammenzustellen.
Die Einteilung erfolgt deshalb in erster Linie nach Alter, Leistungsstand und den vorhandenen Tumbling-Skills. So stellen wir sicher, dass jedes Team auf einem passenden Niveau trainieren kann und alle Athlet:innen bestmöglich gefördert werden. Gerade im Meisterschaftssport ist es wichtig, dass Trainingsinhalte, Technik und Teamaufbau aufeinander abgestimmt sind. Eine passende Level-Einteilung schafft dafür die Grundlage.
Heranwachsende AthletInnen sollten nach Möglichkeit 2 Saisons oder mehr in einem Level bleiben, um alle Lerninhalte zu beherrschen. Es ist nicht ratsam Level zu überspringen oder ein frühes Hochwechseln der AthletInnen zu pushen. Am Ende sind nicht die AthletInnen, die am schnellsten im höchsten Level trainiert haben, die Besten – sondern die, die die besten Grundlagen und die größte Sorgfalt mitbringen.
In einzelnen Fällen können selbstverständlich Ausnahmen gemacht werden – zum Beispiel dann, wenn Athlet:innen noch nicht alle gewünschten Tumbling-Elemente mitbringen, aber bereits viel Erfahrung, starke Technik, Teamverständnis oder besondere Qualitäten für das Team besitzen.
Grundsätzlich erfolgt die erste Einteilung jedoch nach dem sportlichen Level, um faire, sichere und leistungsstarke Teams aufzubauen.
